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Das Vorhaben ist inakzeptabel. CDU und FDP wollen Wohltaten auf dem Rücken der Kommunen verteilen. Die Krankenhausfinanzierung muss Aufgabe des Landes sein.

Mit dem Nachtragshaushalt 2017 hat Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann die Messlatte hoch gesetzt. In einem ersten Schritt will die schwarz-gelbe Landesregierung einmalig die Krankenhausinvestitionsförderung erhöhen. Dabei sollen die Fördermittel für Investitionen in einige der landesweit 350 Krankenhäuser sofort um 250 Mio. Euro erhöht werden. Von dieser Summe sollen 150 Mio. Euro vom Land getragen werden, 100 Mio. Euro von den Kommunen.

Die Leverkusener Bürgermeisterin und Landtagsabgeordnete Eva Lux erklärt dazu: „Das Vorhaben ist inakzeptabel. CDU und FDP wollen Wohltaten auf dem Rücken der Kommunen verteilen. Die Krankenhausfinanzierung muss Aufgabe des Landes sein.“

Nach den sich im Koalitionsvertrag befindenden Ankündigungen zur Förderung der Krankenhäuser müsse nun Düsseldorf liefern, ohne die Kommunen zusätzlich zu belasten. Die von der neuen Landesregierung im Nachtragshaushalt geplante Erhöhung des Fördermittelansatzes für Krankenhausinvestitionen sei deshalb der falsche Weg, weil dieser gravierende Auswirkungen auf die laufenden städtischen Haushalte habe. Für Leverkusen würde sich die Krankenhausumlage noch in diesem Jahr um rund 915.098 Euro erhöhen. „Dieses Geld fehlt dann an anderer Stelle, etwa für Sanierungen von Schulen oder den Neubau von Kindergärten“, erklärt Eva Lux.

Diese zusätzlichen Ausgaben zu einem so späten Zeitpunkt in der Haushaltsausführung seien nach Einschätzung des Städtetages NRW auch rechtlich problematisch.

„Ein Vorbild zur Lösung des Investitionstaus bei den Krankenhäusern könnte das milliardenschwere Investitionsprogramm ‚Gute Schule 2020‘ sein. Damit hat die alte Landesregierung den Kommunen mit zwei Milliarden Euro unter die Arme gegriffen, ohne die Kommunen zu belasten. Eine ähnliche Lösung sollte auch im Hinblick auf die Krankenhausfinanzierung gefunden werden“, fordert Eva Lux.

Eva Lux abschließend: „Krankenhäuser sind ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Grund- und Notfallversorgung in Nordrhein-Westfalen. Um eine hohe Qualität und Leistungsfähigkeit sicherzustellen, ist eine ausreichende Finanzierung durch das Land unerlässlich.“

Ein Höhepunkt des Wochenendes: das Koloniefest im Erholungshauspark. Ein Mal im Jahr organisiert die Bürgervereinigung Kolonie II und III ein Fest mit buntem Programm und am vergangenen Wochenende war es wieder soweit.
Ob bunter Abend mit musikalischer Unterhaltung, karnevalistischer Nachmittag oder musikalischer Frühschoppen - hier war für jeden etwas dabei und viele sind auch der Einladung gefolgt. Die Bürgervereinigung wurde 1981 gegründet um die Bewohner/innen der Bayer Kolonien näher zusammenzubringen. Respekt und Dank gebührt den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, dass sie diesen Verein mit Leben füllen.
(Foto v.l.n.r.: Dieter März, Ratsherr; Maria Rubeque, Vorsitzende der Bürgervereinigung; Gaby März)

Das Leverkusener Bildungscenter e.V. lud am 16. Juni zum kulturellen Abendessen in Verbindung mit einem gemeinsamen Fastenbrechen ein. Im Vordergrund stand das gegenseitige Kennenlernen. Der Vorstellung des Nachhilfevereins "Zukunft", der ein Teil des Bildungscenters ist, folgten die sehr interessanten Ausführungen des Vorstandsvorsitzenden des Verbands engagierte Zivilgesellschaft in NRW e.V., Herrn Esen zum Thema Ehrenamt. Ein sehr schöner Abend in angenehmer Atmosphäre und kurzweiligem Programm. An dieser Stelle nochmals vielen Dank für die Einladung.

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Der Fastenmonat Ramadan ist für Muslime eine ganz besondere Zeit. Neben dem Opferfest gehört der Fastenmonat zu den wichtigsten Festtagen der Muslime.
Zum abendlichen Fastenbrechen (Iftar) werden Bekannte, Freunde und Nachbarn eingeladen. Zugleich entsteht die Gelegenheit, sich im Gespräch näher kennen zu lernen und auszutauschen. Die Einladung der DITIB Leverkusen zum Iftar-Abend habe ich daher gerne angenommen.

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Den schwierigen Übergang ins Berufsleben zu schaffen ist für viele Jugendliche ein Problem. Der Leverkusener Arbeitskreis Jugend und Arbeit ist sich dieser Probleme bewusst. Verschiedene Einrichtungen der Schulsozialarbeit veranstalten daher regelmäßig eine Infobörse, bei der sich Schülerinnen und Schüler über verschiedene Möglichkeiten zum Berufseinstieg nach der Schule informieren können.

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