Neues aus dem Wahlkreis

Hoffnung auf eine Welt ohne Krieg

Heute ist der Volkstrauertag. Für mich ist dies einer der wichtigsten Feiertage, die wir haben. Der Volkstrauertag ist ein Tag, an dem wir sowohl in die Vergangenheit schauen – als auch in die Zukunft. Wir brauchen ein Datum wie den Volkstrauertag, um daran erinnert zu werden, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist. Wir gedenken der vielen Menschen, die Ihr Leben bei Krieg, Terror und Verbrechen verloren haben. Wir denken an die vielen Menschen, die aus Ihrem Leben gerissen worden sind, deren Zukunft in irgendeinem sinnlosen Moment geendet hat.


Krieg ist alles, aber nicht heldenhaft. Krieg bedeutet Schmerzen, Leid und Angst, Verlust. Im Krieg enden Freundschaften, Familien und die Liebe. Im Krieg sterben Menschen. Und im Krieg gewinnt niemand. Es verlieren alle. Auch jetzt genau in diesem Moment kommen Menschen im Krieg um und sind auf der Flucht. Und genau in diesem Moment stirbt irgendwo die Hoffnung.


Zum Gedenken und zur Mahnung legen wir in Leverkusen jedes Jahr an diesem Tag auf dem Friedhof Manfort zwei Kränze nieder – einen am Denkmal für die Kriegstoten und einen an den Gedenksteinen für die in unserer Stadt verstorbenen Zwangsarbeiter aus dem Osten.


Ich habe mir meine Hoffnung erhalten. Die Hoffnung auf eine Welt, in der es keinen Krieg mehr geben wird. Ich habe die Hoffnung auf eine Welt, in der Konflikte mit dem Wort als Waffe ausgetragen werden.