Aktuelles

Anlässlich der öffentlichen Anhörung von Sachverständigen zum Antrag „Mit Hebammen und Entbindungspflegern gut versorgt von Anfang an“ möchte ich Euch Agnes vorstellen. Ich kenne Agnes aus ihrer Zeit bei den SJD-Die Falken in Leverkusen und sie ist Hebamme. Im Gespräch mit ihr habe ich viel erfahren und gelernt. Doch lest selbst, warum es wichtig ist, die Rahmenbedingungen für Hebammen und Geburtshelfer zu verbessern.

Hallo Agnes,
wie ich Dir erzählt habe, führen wir im Landtag NRW eine Anhörung zur geburtshilflichen Versorgung und Elternbegleitung durch. Ich finde es wichtig, dass hier auch einmal eine Hebamme, die seit vielen Jahren tätig ist, zu Wort kommt.
Ich freue mich sehr, dass Du mit mir dieses Interview führst!

1. Frage: Wann hast du dich entschieden Hebamme zu werden?

Hallo Eva, danke für die Gelegenheit, unsere Arbeit und die Arbeitsbedingungen einmal auf diese Weise darstellen zu können! Zu Deiner Frage: kurz vorm Abitur habe ich entschieden, mich für die Hebammenausbildung zu bewerben. Das Abitur habe ich gemacht, um mir eventuell noch ein Medizinstudium in der Hinterhand offen zu halten. Ich übe den Beruf seit 2004 aus und bin seit 2005 freiberuflich tätig.

Der erste Dezember ist nicht (nur) der Beginn der Weihnachtssaison, sondern auch der Welt-AIDS-Tag. Philadelphia ist in diesem Falle kein Brotaufstrich, sondern ein Film von 1993, sogar zweifacher Oscar-Gewinner. In der Hauptrolle zu sehen: AIDS und Tom Hanks (sein Durchbruch) im AIDS-Jahrzehnt der 80ger Jahre.

Vorurteile und Ausgrenzung in „aufgeklärten“ Zeiten

Tom Hanks spielt einen aufstrebenden homosexuellen Anwalt, der mit HIV infiziert ist. Als seine Krankheit und sexuelle Orientierung seinen Chefs bekannt werden, wird er entlassen. Der Anwalt wehrt sich, sucht sich einen Rechtsbeistand und kämpft, während sein Gesundheitszustand sich laufend verschlechtert, um Gerechtigkeit.

Hitdorf hat seit Samstag Abend ein neues Dreigestirn.
Traditionell wurde in der Stadthalle Hitdorf das Dreigestirn der letzten Session verabschiedet und das neue Dreigestirn ins Amt gesetzt. Begleitet von einem bunten, abwechslungsreichen Programm war die Proklamation der Höhepunkt des Abends und in diesem Jahr sind sowohl die Jungfrau als auch der Prinz Frauen.
Schön war's wieder dabei sein zu dürfen und ich wünsche allen Jecken und dem Dreigestirn eine schöne, aufregende und unvergessliche Session!

Gestern wurde bei der Prinzenproklamation dann auch der Leverkusener Karnevalsprinz inthronisiert. Ein abwechslungsreiches Programm stimmte die Zuschauer auf den Höhepunkt des Abends, bei dem wohl viele Tränen vom Lachen in den Augen hatten, ein. Prinz Matze I. hatte für unseren Oberbürgermeister eine Retourkutsche parat: hatte der OB dem jungen Prinzen bei seiner Vorstellung in Anspielung auf sein Alter noch einen Roller geschenkt, hat der Prinz gestern dann altersgemäß mit einem Rollator für den OB gekontert. Wir werden nun beobachten, wie der OB zukünftig zur Arbeit fährt ;-)

Heute ist der Volkstrauertag. Für mich ist dies einer der wichtigsten Feiertage, die wir haben. Der Volkstrauertag ist ein Tag, an dem wir sowohl in die Vergangenheit schauen – als auch in die Zukunft. Wir brauchen ein Datum wie den Volkstrauertag, um daran erinnert zu werden, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist. Wir gedenken der vielen Menschen, die Ihr Leben bei Krieg, Terror und Verbrechen verloren haben. Wir denken an die vielen Menschen, die aus Ihrem Leben gerissen worden sind, deren Zukunft in irgendeinem sinnlosen Moment geendet hat.


Krieg ist alles, aber nicht heldenhaft. Krieg bedeutet Schmerzen, Leid und Angst, Verlust. Im Krieg enden Freundschaften, Familien und die Liebe. Im Krieg sterben Menschen. Und im Krieg gewinnt niemand. Es verlieren alle. Auch jetzt genau in diesem Moment kommen Menschen im Krieg um und sind auf der Flucht. Und genau in diesem Moment stirbt irgendwo die Hoffnung.


Zum Gedenken und zur Mahnung legen wir in Leverkusen jedes Jahr an diesem Tag auf dem Friedhof Manfort zwei Kränze nieder – einen am Denkmal für die Kriegstoten und einen an den Gedenksteinen für die in unserer Stadt verstorbenen Zwangsarbeiter aus dem Osten.


Ich habe mir meine Hoffnung erhalten. Die Hoffnung auf eine Welt, in der es keinen Krieg mehr geben wird. Ich habe die Hoffnung auf eine Welt, in der Konflikte mit dem Wort als Waffe ausgetragen werden.