Aktuelles

Der 9. November ist kein Tag wie jeder andere. Der Tag, an dem 1918 die Weimarer Republik ausgerufen wurde und 1989 die Mauer fiel, steht im Schatten der Reichspogromnacht 1938.

An diesem Tag finden im ganzen Land Gedenkveranstaltungen statt – so auch hier in Leverkusen. Am Platz der Synagoge in Opladen wurde, nach nunmehr 79 Jahren, der schrecklichen Vorgänge in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 gedacht. Damit sich so etwas nie mehr wiederholt, müssen wir alle mehr denn je gemeinsam gegen Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus aufstehen und Flagge zeigen. Ich bin froh, dass heute so viele gekommen sind!

Das Klima-Bündnis, das größte Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreise zum Schutz des Weltklimas, dem über 1.700 Mitglieder in 26 Ländern Europas angehören, hatte das STADTRADELN nach Nürnberger Vorbild weiterentwickelt. Teilnehmende Städte und Gemeinden können mit dieser Aktion mit verhältnismäßig geringem Aufwand für nachhaltige Mobilität aktiv werden.
Letztes Jahr nahm Leverkusen zum ersten Mal teil, dieses Jahr auch wieder und somit hat das STADTRADELN nach rheinischem Brauch nun Tradition.

21 Tage radeln für Klimaschutz und Lebensqualität

Waren es im letzten Jahr noch etwas über 600 aktive Teilnehmerinnen, stieg die Zahl auf knapp 1.100 fleißige Pedaltreter. Teams mit teilweise witzigen, teilweise auch sehr aussagekräftigen Namen hatten sich gebildet und der Reiz besteht nicht nur darin, CO2-frei unterwegs zu sein, sondern auch die geradelten Kilometer auf der Internetseite einzutragen und das eigene Team in Leverkusen nach vorne zu bringen.

Gestern fand in der Villa Wuppermann die Siegerehrung von STADTRADELN statt. Insgesamt wurden in Leverkusen im Aktionszeitraum 178.424 Fahrradkilometer zurückgelegt, die es natürlich im nächsten Jahr zu überbieten gilt.

Ganz vorne waren die Freunde und Förderer der Balkantrasse Leverkusen für hervorragende 27.335 zurückgelegte Fahrradkilometer, gefolgt vom ADFC-Radlerteam und dem Team RAS – Radeln am Stadtpark, das mit 216 Personen das Team mit den meisten Teilnehmern war (und damit größer war als das Startfeld der Tour de France!). Auch gab es viele Sonderkategorien und ohne dem Oberbürgermeister zu nahe treten zu wollen: in der Rubrik Ämter/Verwaltung in Leverkusen könnte das OB-Team, das Vierter von insgesamt vier Teams geworden ist, im nächsten Jahr auch noch etwas nachlegen.

Allen Preisträgern an dieser Stelle herzliche Gratulation in der Hoffnung, dass sich nächstes Jahr noch mehr Leverkusener auf den „Drahtesel“ schwingen.

Die Schulsozialarbeit in NRW geht weiter! Die Landesregierung hat sich endlich entschlossen, die Finanzierung der Schulsozialarbeit bis 2021 sicherzustellen. Warum das eine gute Nachricht für die Schulen in NRW ist, möchte ich kurz erklären.

Was ist Schulsozialarbeit?

Wenn man Politikerinnen und Politiker fragt, was denn Schulsozialarbeit sei, bekommt man schöne Antworten wie z. B.: „Schulsozialarbeit ist ein wichtiges Instrument, um Kindern und Jugendlichen aus finanziell benachteiligten Familien die Chance auf Teilhabe an schulischen und außerschulischen Aktivitäten zu ermöglichen. Schulsozialarbeit ist aber weit mehr als das. Sie kann ein wichtiges Glied einer Präventionskette sein und damit ein Bindeglied zwischen Jugendsozialarbeit und Schule. Schulsozialarbeit kann in dieser Funktion schon frühzeitig mögliche Probleme identifizieren und handeln, bevor etwas passiert.“ (Zitat aus dem aktuellen Antrag meiner Fraktion).

Ein Höhepunkt des Wochenendes: das Koloniefest im Erholungshauspark. Ein Mal im Jahr organisiert die Bürgervereinigung Kolonie II und III ein Fest mit buntem Programm und am vergangenen Wochenende war es wieder soweit.
Ob bunter Abend mit musikalischer Unterhaltung, karnevalistischer Nachmittag oder musikalischer Frühschoppen - hier war für jeden etwas dabei und viele sind auch der Einladung gefolgt. Die Bürgervereinigung wurde 1981 gegründet um die Bewohner/innen der Bayer Kolonien näher zusammenzubringen. Respekt und Dank gebührt den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, dass sie diesen Verein mit Leben füllen.
(Foto v.l.n.r.: Dieter März, Ratsherr; Maria Rubeque, Vorsitzende der Bürgervereinigung; Gaby März)

Das Leverkusener Bildungscenter e.V. lud am 16. Juni zum kulturellen Abendessen in Verbindung mit einem gemeinsamen Fastenbrechen ein. Im Vordergrund stand das gegenseitige Kennenlernen. Der Vorstellung des Nachhilfevereins "Zukunft", der ein Teil des Bildungscenters ist, folgten die sehr interessanten Ausführungen des Vorstandsvorsitzenden des Verbands engagierte Zivilgesellschaft in NRW e.V., Herrn Esen zum Thema Ehrenamt. Ein sehr schöner Abend in angenehmer Atmosphäre und kurzweiligem Programm. An dieser Stelle nochmals vielen Dank für die Einladung.